FOTOGRAF Heinrich Wohlleber


Fotografie ist meine große Leidenschaft

 

Mein Name ist Heinrich Wohlleber und die Fotografie ist meine große Leidenschaft. Eigentlich interessiere ich mich für alle Bereiche dieser wunderschönen Kunst. Besonders zuhause fühle ich mich heute jedoch auf dem Gebiet der Stadt-, Landschafts- und Naturfotografie – insbesondere im Makrobereich. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich auch mit der digitalen Verfremdung von Aufnahmen – für mich eine ganz neue, aufregende Welt.

 

Ich wurde 1955 in Hofheim am Taunus geboren, verheiratet und lebe seitdem in Vockenhausen im Taunus. Ganz sicher hat mein fotografischer Schwerpunkt etwas mit der Nähe der Natur in meiner Heimat zu tun. Dazu kommt, dass ich gerne reise und Neues entdecke.

 

Meine Leidenschaft für die Fotografie wurde schon in meiner Jugend geweckt. Die ersten „Gehversuche“ machte ich mit einer Sucherkamera von „Foto-Quelle“, die meinem Vater gehörte. Schnell wurden die Grenzen der Technik offenbar und es folgte nach langer Ansparzeit die erste Spiegelreflex. Ein eigenes Labor war mir nicht möglich und so waren es Dias, welche meinen Weg durch die analoge Zeit sehr lange begleiteten. Heute möchte ich meine digitale Vollformatkamera Nikon D800E nicht mehr missen. Die Digitaltechnik eröffnet mir Möglichkeiten, die mir früher – mangels Labor – nicht zugänglich waren. Mich faszinieren Details genauso wie die verwegenen Perspektiven des Superweitwinkelbereiches. Deshalb zählen Tele-, Weitwinkel-, und Makroobjektive zu meiner Standardausrüstung. Das macht den Wanderrucksack ganz schön schwer. Trotzdem ist die Ausrüstung immer dabei. Ob damals mit 18 bei den ersten InterRail-Reisen durch Europa oder heute auf den Levadas von Madeira und rund um den Edersee.

 

Es mag seltsam klingen, bei der Diafotografie bestand für mich der besondere Kick darin, im Nachhinein praktisch keinen Einfluss zu haben. Ausschnitt, Belichtung, Filterung - alles mußte bei der Aufnahme bedacht werden. Hinterher kam nur noch Freude oder Frust. Die digitale Fotografie wiederum ist gerade deshalb so spannend, weil so viele Eingriffsmöglichkeiten bestehen. Trotzdem bleibt uns der Kernpunkt der fotografischen Arbeit, etwas das uns gottlob auch die Technik so bald nicht abnehmen wird, "der Blick fürs Motiv und sein Potenzial".

 

Fotowettbewerbe sind nicht meine Welt. Ich habe meine Sicht auf die Welt und ich erlebe oft, dass Viele sich dafür begeisten konnten und können. Es sind noch viele Themen und Reisen geplant, die sicher das ein oder andere Werk in die Galerie bringen werden. Fotografie, das ist für mich wie malen mit Licht oder noch besser

 

„mit den Augen fühlen“